Über uns

Projektpartner und Personen

Das Centre for Security and Society (CSS) ist eine zentrale Einrichtung der Universität Freiburg für interdisziplinäre Forschung im Bereich der zivilen Sicherheit. Seit seiner Gründung im Jahr 2009 hat es sich als führende Forschungseinrichtung in diesem Feld etabliert. Fragen der zivilen Sicherheit werden am CSS insbesondere in soziologischer, ethischer, juristischer und (informations-)technischer Perspektive untersucht. Das CSS unterstützt Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Controlling und Veranstaltungsmanagement der hier angesiedelten Forschungsprojekte, schafft einen Austausch zwischen den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Kooperationspartnerinnen und -partnern und trägt zur bundesweiten und internationalen Sichtbarkeit ihrer Arbeit bei.
Mit dem Projekt ZuRecht entsteht am CSS ein Schwerpunkt im Bereich sozialwissenschaftlicher Polizeiforschung. Synergien bestehen insbesondere zu laufenden Forschungsarbeiten im Bereich der Organisationssoziologie von Sicherheitsbehörden, des Polizeirechtes und der Ethik des Datenschutzes.
Die Deutsche Hochschule der Polizei ist die Spezialuniversität für Führungskräfte der Polizeien des Bundes und der Länder und das wichtigste Forum zwischen Wissenschaft und Praxis zur Diskussion polizeilicher Fragen in Deutschland. Sie steht für eine weltoffene, wertegebundene Polizei, die sich ihrer Verantwortung im demokratischen Rechtsstaat, für Freiheit, Sicherheit und inneren Frieden bewusst ist. Die Deutsche Hochschule der Polizei trägt den Gemeinsamkeiten und der föderalen Vielfalt der Polizeiarbeit in Deutschland Rechnung.
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht gehört zur Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftlichen Sektion der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. Es gliedert sich in drei Forschungsabteilungen: Recht der öffentlichen Sicherheit, Strafrecht und Kriminologie. Die Forschungsausrichtung des Instituts ist grundlagenorientiert und durch den interdisziplinären rechts- und sozialwissenschaftlichen Forschungsansatz zugleich anwendungsorientiert. Die selbstständigen Forschungsbereiche sind methodisch miteinander verzahnt und durch die Wahl ihrer Forschungsgegenstände aufeinander abgestimmt. In den Forschungsmethoden ergänzen sich die Abteilungen mit ihren unterschiedlichen Untersuchungsansätzen und theoretischen Perspektiven. Im Zuge der Neubesetzung der Leitungsebene des Instituts wurde 2019 die Abteilung zum Recht der öffentlichen Sicherheit neu gegründet. Mit dieser Aufstellung kann das Gesamtspektrum aller aktuellen sicherheitsrelevanten Fragestellungen – bezogen auf Phänomene ebenso wie auf die Instanzen, Akteure, Konzepte und Instrumente – analytisch wie methodisch umfassend erfasst werden.

Das Forschungsprogramm der Abteilung Recht der öffentlichen Sicherheit unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Poscher adressiert u.a. die präventiven Aspekte des öffentlichen Rechts, die grund-, menschen- und verfassungsrechtlichen Grundsatzfragen des Rechts der öffentlichen Sicherheit und die vielfältigen Schnittstellen von klassischer Gefahrenabwehr und (strafrechtlicher) Kriminalitätskontrolle. Drei programmatische Koordinaten strukturieren die Forschungsagenda: (1.) Allgemeine dogmatische Strukturen und theoretische Fragestellungen, die dem Recht der öffentlichen Sicherheit zugrunde liegen; (2.) aktuelle Trends, besonders Internationalisierung, Digitalisierung und Fragmentierung; (3.) normative Herausforderungen für das Recht der öffentlichen Sicherheit, die sich durch die Erfordernisse des Grundrechtsschutzes, rechtsstaatlicher und demokratischer Prinzipien ergeben. Die Forschungsaktivitäten am MPI sind auch darauf ausgerichtet, das Forschungsgebiet Recht der öffentlichen Sicherheit im internationalen Diskurs sichtbarer zu machen und auszubauen.

Projektleitung

Prof. Dr. Stefan Jarolimek

Deutsche Hochschule der Polizei

Stefan Jarolimek leitet das Fachgebiet Kommunikationswissenschaft an der DHPol und organisiert unter anderem die Interkulturellen Kompetenztrainings in der universitären Ausbildung des höheren Dienstes. Jarolimek studierte Kommunikationswissenschaft, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Ostslawistik in Jena und Minsk. Seine Arbeitsschwerpunkte bilden insbesondere Strategische Kommunikation, Interkulturelle/Internationale Kommunikation, Radikalisierungsprozesse und Fragen der Migration.

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Sabrina Ellebrecht

Centre for Security and Society

Sabrina Ellebrecht übernimmt als Projektleiterin die Koordination des Projektes. Sie befasst sich grundsätzlich mit dem Verhältnis von Organisation und Differenz und ist verantwortlich für das Teilprojekt A2 „Nachwuchssicherung und Personalpolitik“. Auch lehrt sie am Institut für Soziologie der Universität Freiburg.

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Prof. Dr. Stefan Kaufmann

Institut für Soziologie, Uni Freiburg

Stefan Kaufmann ist außerplanmäßiger Professor am Institut für Soziologie und Forschungskoordinator des CSS der Universität Freiburg. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich Soziologie der Sicherheit. Er leitet mehrere Forschungsprojekte zu ziviler Sicherheit, die sich mit kulturellen Grundlagen, organisatorischen Transformationen und technischen Entwicklungen in den Bereichen urbane Sicherheit, Katastrophenschutz und kritische Infrastrukturen befassen.

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Prof. Dr. Ralf Poscher

Max-Planck-Institut Freiburg

Ralf Poscher ist Direktor und Leiter der neuen Abteilung Recht der öffentlichen Sicherheit am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht (MPI) in Freiburg i.Br. sowie Honorarprofessor an der Juristischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dort war er bis zu seinem Wechsel an das MPI Leiter der Abteilung 2 (Rechtsphilosophie) des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie. Er ist ferner Mitglied des Centre for Security and Society (CSS) an der Universität Freiburg, das er von 2013 bis 2018 als geschäftsführender Direktor geleitet hat, und Mitherausgeber des European Journal for Security Research.

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KollegInnen am Centre for Security and Society CSS

Laura Wisser

Laura Wisser ist Juristin und für den Arbeitsbereich A3 „Zugang zum Polizeidienst“ verantwortlich. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf verfassungs- und beamtenrechtlichen Fragestellungen, sowie demokratie- und verfassungstheoretischen Analysen.

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David Czudnochowski

David Czudnochowski ist im Projekt für den Arbeitsbereich B2 „Wissen, Information und polizeiliches (Alltags-)Handeln“ verantwortlich. Seine Schwerpunkte liegen auf wissenssoziologischen Fragestellungen sowie der qualitativen Sozialforschung. Außerdem untersucht er die Sprachregelungen der polizeilichen Öffentlichkeitsarbeit.

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Sarah Praunsmändel

Sarah Praunsmändel ist für Arbeitsbereich B3 „Informationspflichten und Einsatzentscheidungen“ verantwortlich und fragt nach Informations- und Kommunikationspflichten der Polizei in der offenen Gesellschaft. Hierzu untersucht sie das Verwaltungs-, Polizei- und Verfassungsrecht mit besonderem Fokus auf dem Einsatz von Sprache im Verwaltungsverfahren der Polizeibehörde.

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Jurek Fischer

Jurek Fischer ist im Projekt ZuRecht als wissenschaftliche Hilfskraft tätig und studiert Soziologie im Bachelor und Rechtswissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.


KollegInnen der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol)

Franziska Ludewig

Franziska Ludewig ist Soziologin und im Rahmen des Projekts für die Transfer- und Öffentlichkeitsarbeit des Projektes zuständig. Insbesondere vermittelt sie den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Außerdem untersucht sie die Sprachregelungen der polizeilichen Öffentlichkeitsarbeit.

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Maike Kreyenborg

Maike Kreyenborg beleuchtet das Feld der Nachwuchswerbung. In dem Projekt fokussiert sie sich auf die Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit der Polizeien des Bundes und der Länder. Dazu analysiert sie aktuelle Kampagnenkonzepte aus der Perspektive der strategischen Kommunikation und führt empirische Erhebungen bzgl. der Effektivität durch.

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Daniela Gutschmidt

Daniela Gutschmidt ist Psychologin (Schwerpunkt Rechts- und Polizeipsychologie). Im Projekt beschäftigt sie sich mit den interkulturellen Kompetenztrainings der Polizeien. Dabei ist sie für die Bestandsaufnahme der Maßnahmen sowie für die quantitative Evaluation ihrer Wirksamkeit zuständig.

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Kristin Weber

Kristin Weber ist als Kriminologin und Soziologin (Organisations-und Migrationssoziologie) im Team der DHPol für die qualitativen Experteninterviews der einzelnen Teilbereiche zuständig.

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